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Aktuelles

Spendenaktion für Uganda

In 2020 haben wir in Uganda über 160 Mitarbeiter & 15 Instruktoren im Rahmen der ERC Kursformate trainiert. Nun möchten wir unseren Partnern helfen ihr neues Kurszentrum einzurichten, damit sie eigenständig weitere notfallmedizinische Mitarbeiter schulen können.

Mit unserem Projekt  „Advanced Life Support (ALS) Kurse in Uganda“ haben wir zusammen mit unserem lokalem Partner, der Makerere University, und dem European Resuscitation Council (ERC) über 160 Personen und 15 Instruktoren in Advanced Life Support geschult. Die ausgebildeten Instruktoren können bald komplett unabhängig von uns zertifizierte Reanimationskurse im Rahmen des ERC-Kursformats durchführen. Damit werden die einheitlichen und stetig modernisierten ERC-Kursformate, die bereits in ganz Europa unterrichtet werden, in Uganda nachhaltig etabliert. Wir freuen uns sehr, dass die ausgebildeten Instruktoren vor Ort jetzt mit ihrem eigenem Kurszentrum durchstarten wollen! Das Gebäude ist gemietet, die ersten Kurse geplant und das Knowhow und der Wille ist da, die Notfallversorgung in Uganda langfristig zu verbessern. Nun fehlt es nur an der Inneneinrichtung - Dafür beten wir euch um Hilfe. Das Gebäude verfügt über mehrere Kursräume, Büro, Küche, Lagerräume und WCs. Um das Kurszentrum betreiben zu können und das Kursangebot zu erweitern, brauchen unsere Projektpartner dringend folgende Einrichtungsgegenstände: 

60 Lehrsaalstühle 10 €/Stück
10 Lehrsaaltische 30 €/Stück
3 Bürotische 100 €/Stück
4 Bürostühle 40 €/Stück 
2 Büroschränke 50 €/Stück
1 Eingangsbereich Tisch 100 €/Stück 
1 Eingangsbereich Stuhl 50 €/Stück 
5 Whiteboard 100 €/Stück 

 


Informationen über das Vorläufer Projekt, Advanced Life Support (ALS) Kurse in Uganda, erhaltet ihr hier.

Die Facebook Seite des Kurszentrums findet ihr hier.

Fachkräfte gesucht

AGNF betreibt zukünftig das gemeinsame CORONA-Testzentrum der Stadt und des Landkreises Fürth.

In einem Vergabeverfahren konnte sich die AGNF durchsetzen und bekam den Zuschlag für den Betrieb des gemeinsamen CORONA-Testzentrums der Stadt und den Landkreises Fürth. Das Testzentrum wird voraussichtlich im Stadtgebiet der Stadt Fürth errichtet und so lokalisiert sein, dass es auch für Bürger aus dem Landkreis Fürth gut zu erreichen ist. Wir stecken bereits mitten in den Vorbereitungen. Für den Betrieb suchen wir noch zuverlässige Kolleginnen und Kollegen aus dem medizinischen Bereich. Du kommst beruflich aus dem Rettungsdienst, der Pflege oder bist medizinische Fachangestellte und hast Zeit und Lust uns neben- oder hauptamtlich zu unterstützen? Du studierst in einem fortgeschrittenen Semester Medizin oder hast anderweitig Erfahrung in einem Gesundheitsfachberuf?Setze Dich mit uns in Verbindung unter personal@agnf.org

Fragen? Ruf uns einfach an unter 0911/97794969. 

Wir freuen uns aus Dich!

Corona_Fachkräfte_AGNF

"Bildungsarbeit" in Pandemiezeiten

Zur Bewältigung der COVID-19 Pandemie wurde bayernweit in jedem Landkreis bzw. jeder kreisfreien Stadt, die Einrichtung sogenannter Schwerpunktpraxen beschlossen. Der Landkreis Fürth reagierte hier sehr schnell und eröffnete Ende März in Cadolzburg eine solche Praxis. 

Mit der Planung und Umsetzung beauftragte der Landkreis Fürth die AGNF. Innerhalb einer Woche wurde mit viel Fleiß und Einsatz unserer Mitarbeiter im Dillenberg Schulzentrum in Cadolzburg alles für die Inbetriebnahme vorbereitet. Wichtig war dabei, dass auch bei einer Wiederaufnahme des Schulbetriebs keine Überschneidungen zwischen potentiell infektiösen Patienten und Schülern erfolgt. Dies konnte mit einer, dem Gebäude vorgelagerten Triage (Patientensichtung), räumlich getrennten Behandlungsräumen, sowie einer entsprechenden Lenkung des Patientenstroms über getrennte Eingänge sichergestellt werden.

Potentielle infizierte Bürger wurden über den zuständigen Hausarzt angemeldet oder wendeten sich direkt telefonisch an die Praxis für die Terminvereinbarung. In der Regel konnten die Patienten noch am selben Tag in der Praxis behandelt werden. Beim Eintreffen wurde der Patienten nach Wahrscheinlichkeit einer vorliegenden Infektion mit COVID-19 (nach RKI-Schema) und nach der medizinischen Dringlichkeit (angepasstes ESI-Triage Konzept) triagiert. 

Bei positiver Infekt-Triage wurde der Patient unter Vollschutz von einem Arzt und einer medizinischen Fachkraft in einem separaten Behandlungsbereich untersucht. Dabei erfolgte routinemäßig auch ein Abstrich auf SARS-CoV-2. Die Testergebnisse lagen häufig bereits am Folgetag vor. Bei entsprechender respiratorischer Symptomatik wurden die Patienten direkt in eine klinische Versorgung überwiesen. 

Eine Vielzahl der Patienten wiesen glücklicherweise nur mäßige grippeähnliche Symptome auf. Diese Patienten konnten häufig in häuslicher Quarantäne verbleiben. Patienten, bei denen es sich nicht um einen begründeten Verdachtsfall handelte, wurden im Gebäude behandelt. Dort waren alle Ressourcen vorhanden, die in einer hausärztlichen Praxis vorzufinden sind. Im Einzelnen sind das

  • Labordiagnostik
  • 12-Kanal EKG
  • Ultraschall
  • diverse Laborschnelltests

Die tägliche Auslastung der Praxis fluktuierte stark. An manchen Tagen wurden bis zu 30 Patienten untersucht und behandelt. Aufgrund des bundesweiten „lock down“ sind die COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Fürth jedoch zum Glück rückläufig. So konnte eine Überlastung der medizinischen Versorgungskapazitäten vermieden werden. Der Landkreis Fürth kann daher erfreulicherweise den Betrieb der Schwerpunktpraxis Cadolzburg derzeit ruhen lassen.

Für uns als AGNF war und ist dies eine interessante und spannende Abwechslung zum wohlbekannten und routinierten Bildungsalltag. Uns war es darüber hinaus sehr wichtig, in der aktuellen Krisensituation einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten.

 

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Die AGNF in Zeiten von COVID-19

Wie kann sich die Welt in wenigen Wochen um 180 Grad drehen? Vermutlich hat sich jeder diese Frage in den letzten Tagen gestellt. Auch wir reiben uns verwundert die Augen. Dabei sind es nicht nur berufliche Auswirkungen, die uns beschäftigen, sondern jeder Einzelne von uns hat natürlich auch ein Privatleben. Und auch dort gilt es Herausforderungen zu bewältigen, beispielsweise Kinder zu betreuen oder für Ältere zu sorgen. Viele unserer Facebook-Posts, die für diese Wochen geplant hatten, haben wir eingestampft. Sie wären nicht mehr aktuell gewesen und wären der aktuellen Lage nicht gerecht geworden. Wir möchten Euch heute einen Einblick in unseren CORONA-Alltag geben.

Die Schulschließungen führten für unser Team, vor allem für unsere Lehrkräfte an der Berufsfachschule für Notfallsanitäter, zu einigen neue Herausforderungen: 

• Wie erhalten wir den engen Kontakt zu unseren Schülern? 
• Wie kann der individuelle Lernprozess weiterhin begleitet und positiv beeinflusst werden? 
• Welche Unterrichtsmethoden lassen sich sinnvoll und mit Erfolg auch über eine größere Distanz einsetzen?

Der intensive Einsatz unserer Online-Lernplattform, sowie die Einführung von Telefon- und Videokonferenzen der Klassenleitungen und ihrer Schüler, waren erste Schritte hin zu einer möglichst effektiven Kompensation der ausgefallenen Unterrichte. 

Unsere Lehrkräfte versorgen ihre Schüler darüber hinaus mit Lernpaketen, die die Inhalte der Unterrichtsphasen in komprimierter Form abbilden und eine Bearbeitung von Aufgabenstellungen von zuhause aus ermöglichen. Die Verwendung von e-learning in Kombination mit regelmäßigen Gesprächen via Telefon und Internet ermöglichen eine intensive Betreuung unserer Schüler. Wir versuchen möglichst viel vom Homeoffice aus zu machen.

Im Bereich der Fort- und Weiterbildung wird intensiv an neuen und bewährten Konzepten gearbeitet, Verbesserungen angestrebt und aktualisiert. Neben der Einführung neuer Fortbildungen, wie dem „Hygienebeauftragten im Gesundheitswesen“ entwickeln wir vor allem unser Angebot im Bereich Patientensicherheit sowie unsere SIMBULANCE weiter. 

Als Kurszentrum des Europäischen Rates für Wiederbelebung (ERC) bereiteten wir uns intensiv auf die Leitlinienveröffentlichung im Oktober 2020 vor. Hier war neben dem GRC Reanimationsdialog in Köln eine Satellitenveranstaltung im Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen geplant. Vergangenen Freitag wurde die Veröffentlichung der neuen Leitlinien nun um ein Jahr verschoben.

Bereits Anfang letzter Woche stellten wir auf Anfrage, einer peripheren Klinik zwei unserer Beatmungsgeräte zur Verfügung. Eines davon ist bereits auf einer Intensivstation im Einsatz, das zweite steht für die Notfallversorgung von Patienten zur Verfügung. Auch wenn der Anlass nicht besonders erfreulich ist, freuen wir uns dennoch, dass unsere Geräte in dieser Zeit sinnvoller eingesetzt werden, als in Stein im Keller zu stehen.

In der kommenden Woche wird im Landkreis Fürth ein ambulantes Versorgungszentrum in Betrieb gehen. Dies soll auf dem Höhepunkt der Pandemie, die uns in den kommenden Wochen voraussichtlich erreicht, zusätzliche medizinische Kapazitäten bereithalten. Hier unterstützen wir konzeptionell, organisatorisch und sind auch in den Betrieb eingebunden. 

Wie sieht es bei Euch aus? Was hat sich bei Euch geändert in den letzten Wochen? Schreibt uns Eure Eindrücke und Erlebnisse.

Bleibt alle gesund und hoffentlich bis bald, ¬

Euer Team der Arbeitsgemeinschaft für Notfallmedizin Fürth e.V.

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7. Gelände

  • Deutenbacher Str. 1, 90547 Stein
  • 0911 977 949 69

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