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Aktuelles

August 2020

 

Beitrag vom 27.08.2020

 Fachkräfte gesucht

AGNF betreibt zukünftig das gemeinsame CORONA-Testzentrum der Stadt und des Landkreises Fürth
Corona Personal

In einem Vergabeverfahren konnte sich die AGNF durchsetzen und bekam den Zuschlag für den Betrieb des gemeinsamen CORONA-Testzentrums der Stadt und den Landkreises Fürth. Das Testzentrum wird voraussichtlich im Stadtgebiet der Stadt Fürth errichtet und so lokalisiert sein, dass es auch für Bürger aus dem Landkreis Fürth gut zu erreichen ist. Wir stecken bereits mitten in den Vorbereitungen. Für den Betrieb suchen wir noch zuverlässige Kolleginnen und Kollegen aus dem medizinischen Bereich. Du kommst beruflich aus dem Rettungsdienst, der Pflege oder bist medizinische Fachangestellte und hast Zeit und Lust uns neben- oder hauptamtlich zu unterstützen? Du studierst in einem fortgeschrittenen Semester Medizin oder hast anderweitig Erfahrung in einem Gesundheitsfachberuf?Setze Dich mit uns in Verbindung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fragen? Ruf uns einfach an unter 0911/97794969. 

Wir freuen uns aus Dich!

 

 

 

Mai 2020

 

Beitrag vom 17.05.2020

"Bildungsarbeit" in Pandemiezeiten - ein Projektbericht 

Zur Bewältigung der COVID-19 Pandemie wurde bayernweit in jedem Landkreis bzw. jeder kreisfreien Stadt, die Einrichtung sogenannter Schwerpunktpraxen beschlossen. Der Landkreis Fürth reagierte hier sehr schnell und eröffnete Ende März in Cadolzburg eine solche Praxis. 

Mit der Planung und Umsetzung beauftragte der Landkreis Fürth die AGNF. Innerhalb einer Woche wurde mit viel Fleiß und Einsatz unserer Mitarbeiter im Dillenberg Schulzentrum in Cadolzburg alles für die Inbetriebnahme vorbereitet. Wichtig war dabei, dass auch bei einer Wiederaufnahme des Schulbetriebs keine Überschneidungen zwischen potentiell infektiösen Patienten und Schülern erfolgt. Dies konnte mit einer, dem Gebäude vorgelagerten Triage (Patientensichtung), räumlich getrennten Behandlungsräumen, sowie einer entsprechenden Lenkung des Patientenstroms über getrennte Eingänge sichergestellt werden.

Potentielle infizierte Bürger wurden über den zuständigen Hausarzt angemeldet oder wendeten sich direkt telefonisch an die Praxis für die Terminvereinbarung. In der Regel konnten die Patienten noch am selben Tag in der Praxis behandelt werden. Beim Eintreffen wurde der Patienten nach Wahrscheinlichkeit einer vorliegenden Infektion mit COVID-19 (nach RKI-Schema) und nach der medizinischen Dringlichkeit (angepasstes ESI-Triage Konzept) triagiert. 

Bei positiver Infekt-Triage wurde der Patient unter Vollschutz von einem Arzt und einer medizinischen Fachkraft in einem separaten Behandlungsbereich untersucht. Dabei erfolgte routinemäßig auch ein Abstrich auf SARS-CoV-2. Die Testergebnisse lagen häufig bereits am Folgetag vor. Bei entsprechender respiratorischer Symptomatik wurden die Patienten direkt in eine klinische Versorgung überwiesen. 

Eine Vielzahl der Patienten wiesen glücklicherweise nur mäßige grippeähnliche Symptome auf. Diese Patienten konnten häufig in häuslicher Quarantäne verbleiben. Patienten, bei denen es sich nicht um einen begründeten Verdachtsfall handelte, wurden im Gebäude behandelt. Dort waren alle Ressourcen vorhanden, die in einer hausärztlichen Praxis vorzufinden sind. Im Einzelnen sind das

  • Labordiagnostik
  • 12-Kanal EKG
  • Ultraschall
  • diverse Laborschnelltests

 

Die tägliche Auslastung der Praxis fluktuierte stark. An manchen Tagen wurden bis zu 30 Patienten untersucht und behandelt. Aufgrund des bundesweiten „lock down“ sind die COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Fürth jedoch zum Glück rückläufig. So konnte eine Überlastung der medizinischen Versorgungskapazitäten vermieden werden. Der Landkreis Fürth kann daher erfreulicherweise den Betrieb der Schwerpunktpraxis Cadolzburg derzeit ruhen lassen.

Für uns als AGNF war und ist dies eine interessante und spannende Abwechslung zum wohlbekannten und routinierten Bildungsalltag. Uns war es darüber hinaus sehr wichtig, in der aktuellen Krisensituation einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten.

 

Pandemie

 

 


April 2020

 

Beitrag vom 03.04.2020

Die AGNF in Zeiten von COVID-19

Wie kann sich die Welt in wenigen Wochen um 180 Grad drehen? Vermutlich hat sich jeder diese Frage in den letzten Tagen gestellt. Auch wir reiben uns verwundert die Augen. Dabei sind es nicht nur berufliche Auswirkungen, die uns beschäftigen, sondern jeder Einzelne von uns hat natürlich auch ein Privatleben. Und auch dort gilt es Herausforderungen zu bewältigen, beispielsweise Kinder zu betreuen oder für Ältere zu sorgen. Viele unserer Facebook-Posts, die für diese Wochen geplant hatten, haben wir eingestampft. Sie wären nicht mehr aktuell gewesen und wären der aktuellen Lage nicht gerecht geworden. Wir möchten Euch heute einen Einblick in unseren CORONA-Alltag geben.

Die Schulschließungen führten für unser Team, vor allem für unsere Lehrkräfte an der Berufsfachschule für Notfallsanitäter, zu einigen neue Herausforderungen: 

• Wie erhalten wir den engen Kontakt zu unseren Schülern? 
• Wie kann der individuelle Lernprozess weiterhin begleitet und positiv beeinflusst werden? 
• Welche Unterrichtsmethoden lassen sich sinnvoll und mit Erfolg auch über eine größere Distanz einsetzen?

Der intensive Einsatz unserer Online-Lernplattform, sowie die Einführung von Telefon- und Videokonferenzen der Klassenleitungen und ihrer Schüler, waren erste Schritte hin zu einer möglichst effektiven Kompensation der ausgefallenen Unterrichte. 

Unsere Lehrkräfte versorgen ihre Schüler darüber hinaus mit Lernpaketen, die die Inhalte der Unterrichtsphasen in komprimierter Form abbilden und eine Bearbeitung von Aufgabenstellungen von zuhause aus ermöglichen. Die Verwendung von e-learning in Kombination mit regelmäßigen Gesprächen via Telefon und Internet ermöglichen eine intensive Betreuung unserer Schüler. Wir versuchen möglichst viel vom Homeoffice aus zu machen.

Im Bereich der Fort- und Weiterbildung wird intensiv an neuen und bewährten Konzepten gearbeitet, Verbesserungen angestrebt und aktualisiert. Neben der Einführung neuer Fortbildungen, wie dem „Hygienebeauftragten im Gesundheitswesen“ entwickeln wir vor allem unser Angebot im Bereich Patientensicherheit sowie unsere SIMBULANCE weiter. 

Als Kurszentrum des Europäischen Rates für Wiederbelebung (ERC) bereiteten wir uns intensiv auf die Leitlinienveröffentlichung im Oktober 2020 vor. Hier war neben dem GRC Reanimationsdialog in Köln eine Satellitenveranstaltung im Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen geplant. Vergangenen Freitag wurde die Veröffentlichung der neuen Leitlinien nun um ein Jahr verschoben.

Bereits Anfang letzter Woche stellten wir auf Anfrage, einer peripheren Klinik zwei unserer Beatmungsgeräte zur Verfügung. Eines davon ist bereits auf einer Intensivstation im Einsatz, das zweite steht für die Notfallversorgung von Patienten zur Verfügung. Auch wenn der Anlass nicht besonders erfreulich ist, freuen wir uns dennoch, dass unsere Geräte in dieser Zeit sinnvoller eingesetzt werden, als in Stein im Keller zu stehen.

In der kommenden Woche wird im Landkreis Fürth ein ambulantes Versorgungszentrum in Betrieb gehen. Dies soll auf dem Höhepunkt der Pandemie, die uns in den kommenden Wochen voraussichtlich erreicht, zusätzliche medizinische Kapazitäten bereithalten. Hier unterstützen wir konzeptionell, organisatorisch und sind auch in den Betrieb eingebunden. 

Wie sieht es bei Euch aus? Was hat sich bei Euch geändert in den letzten Wochen? Schreibt uns Eure Eindrücke und Erlebnisse.

Bleibt alle gesund und hoffentlich bis bald, ¬

Euer Team der Arbeitsgemeinschaft für Notfallmedizin Fürth e.V.

 

November 2019

Beitrag vom 01.11.2019

Unsere neue Notfallsanitäterklasse!

Aktuelles NotSan

Seit Oktober dürfen wir an der AGNF 19 neue Schüler herzlich willkommen heißen! 

Begrüßt wurden die angehenden Notfallsanitäter mit einer Schultüte, die mit viel Engagement von den Schülern gepackt wurden, die letztes Jahr bei der AGNF ihre Ausbildung begonnen haben. Klassenleiter des ersten Schuljahres sind Ramona Gast und Benjamin Röhrich, die sich auf ein spannendes neues Ausbildungsjahr mit ihren neuen Schülern freuen.

Der Einstieg in ihre Berufsausbildung zum Notfallsanitäter erfolgte sehr abwechslungsreich, denn neben notfallmedizinischen und sozialwissenschaftlichen Grundlagen, besuchten die angehenden Notfallsanitäter ein dreitägiges Sozialpädagogisches Seminar auf der Edelweißhütte des KJR Nürnberger Land in Happurg. Ziel war es, die Teamfähigkeit und Kooperationsfähigkeit der Schüler zu stärken, einen guten Klassenzusammenhalt zu schaffen, und die zuvor im Unterricht gelernten Kommunikationsmodelle und Grundlagen des Team Ressource Managements anzuwenden. Um das zukünftige selbstständige Arbeiten im Beruf schon einmal anzubahnen, mussten die Schüler ihre Anfahrt zur Hütte mit öffentlichen Verkehrsmitteln und einer zweistündigen Wanderung selbst planen und durchführen. An der Hütte angekommen, wurden sie von ihren Lehrkräften, unserer Sozialpädagogin Annelie Hack und ihrer Klassenleitung Ramona Gast, mit einem Mittagessen in Empfang genommen.

Das actionreiche Programm startete mit Baumklettern und dem schwingenden Eichhörnchen, bei welchem die Schüler von ihren Klassenkameraden sieben Meter in die Höhe gezogen wurden. Bei diesen Übungen konnten die Schüler Vertrauen zueinander aufbauen und lernten, wie wichtig es ist, sicher zu kommunizieren. Zur Verpflegung kochte die gesamte Gruppe miteinander und lies den Abend mit Gesellschaftsspielen ausklingen. Der zweite Tag stand unter dem Motto Konfliktmanagement, zu welchem die Schüler eine Unterrichtseinheit erhielten und eine praktische Prüfung absolvierten. Im Anschluss machten sie sich mit Kartenmarterial-Puzzelteilen auf eine 15 Kilometer lange Wanderung zum Happurger See, welche das Gemeinschaftsgefühl und den Klassenzusammenhalt stärkte. Damit sich der Muskelkater am nächsten Morgen nicht zu sehr bemerkbar machte, wurde der Freitag mit einer Yoga-Einheit begonnen, und mit Kooperationsübungen, wie dem Tower of Power, abgerundet.

Die NFS-01.19 kann auf einen spannenden ersten Schulblock zurückblicken, in dem sie zu einer tollen Klasse zusammengewachsen ist. Wir wünschen ihnen einen ebenso guten Start auf der Rettungswache und drei interessante und lehrreiche Ausbildungsjahre an der AGNF!

Aktuelles NotSan2019

 

 

September 2019

 

Beitrag vom 12.09.2019

DIPLOMA Hochschule und AGNF unterzeichnen Kooperationsvertrag 

Zukünftig wird es möglich sein, in der Faberstadt nicht nur Grafik-Design zu studieren, sondern auch Studienabschlüsse aus dem Bereich Gesundheit und Soziales zu erwerben. Die bundesweit tätige DIPLOMA Hochschule mit Sitz in Nordhessen baut dazu ihr Studienangebot aus. Dies wird durch eine Kooperation mit der Bildungseinrichtung für Notfallmedizin und Rettungswesen der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth e. V. mit Sitz in Stein möglich. Am 9. September 2019 unterzeichneten Prof. Hans F. W. Hübner, Gründungsrektor und heute Ehrenpräsident der DIPLOMA, und Klaus Meyer, Vorsitzender der AGNF, den Kooperationsvertrag. Damit wird es vor allem beruflich Qualifizierten aus den Gesundheitsfachberufen und aus dem Sozialwesen möglich sein, sich von der AGNF individuell und kompetent beraten zu lassen, einen der zahlreichen virtuellen/Online-Studiengänge der DIPLOMA Hochschule aus dem Fachbereich Gesundheit&Soziales zu belegen und am Standort der AGNF in Stein die dazu gehörigen Prüfungen abzulegen. In einem nächsten Schritt ist geplant, Studiengänge mit großer Nachfrage ggf. auch als Fern-Studiengänge mit realen Präsenzveranstaltungen in Stein anzubieten. Im so genannten „virtuellen Fernstudium“ können bereits ab Oktober 2019 für zwölf Studiengänge der DIPLOMA Hochschule Prüfungen in den Räumlichkeiten der AGNF Stein absolviert werden. Dazu gehören Studiengänge aus den Bereichen Medizinalfachberufe, Gesundheitsmanagement, Soziale Arbeit und Psychologie. Auch ein betriebswirtschaftlicher Studiengang mit dem Abschluss MBA gehört zum Portfolio.

Die 1997 gegründete DIPLOMA Hochschule ist eine staatlich anerkannte private Hochschule mit Sitz in Bad Soden-Allendorf. Derzeit studieren über 7500 Studierende in knapp 30 Studiengängen. An derzeit 29 Studien- und Prüfungszentren gewährleistet die Hochschule eine regionale Präsenz und bietet den Studierenden, die häufig ein Fernstudium absolvieren, eine Betreuung vor Ort an. Bereits seit 2014 kooperiert die DIPLOMA mit der Akademie Faber-Castell im Bereich Grafik-Design. Durch die zusätzliche Kooperation mit der AGNF wird das Studienangebot am Standort Stein nun deutlich ausgebaut.

 

DIPLOMA Aktuelles

 

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